Am 4.Juni 2012 ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) deutschlandweit zu einem Aktionstag auf, dem “Deutschen Aktionstag für Nachhaltigkeit”. Ziel dieses Tages ist durch viele kreative Aktionen im ganzen Land die Leute in allen Bevölkerungsschichten auf das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch mehr aufmerksam zu machen. Bisher geplant sind etwa Aktionen wie eine “Parkputzfete” oder ein “Upcycling-Workshop” in Berlin, wo die Teilnehmer nach dem Motto agieren: Aus alten und gebrauchten Gegenständen auf kreative Weise neue Produkte zu erstellen. Aber auch für weniger praktisch begabte Menschen gibt es Veranstaltungen: In Koblenz beispielsweise veranstalten die “Öko-Logiker” einen Aktionstag, bei dem Experten über erneuerbare Energien beraten und über die Energieversorgung der Zukunft referieren.
Über die zu diesem deutschlandweiten Aktionstag extra eingerichtete Homepage www.aktionstag-nachhaltigkeit.de kann sich jeder registrieren und weitere Vorschläge für Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit machen und sich über den Stand der Vorbereitungen und angebotene Termine informieren. Aufgerufen zum Mitmachen sind alle: Sowohl Privatpersonen als auch Gruppen und Vereinigungen wie auch politische Organisationen und Institutionen.
Der Aktionstag für Nachhaltigkeit ist eine tolle Idee und die Art der Durchführung und Organisation ist extrem bürgernah, mitmachen ist angesagt. Freuen wir uns auf viele krative Aktionen am ersten Deutschen Aktionstag für Nachhaltigkeit am 4.Juni 2012 (Datum in den Kalender eintragen)!
Die Facility-Management-Branche rechnet dem Thema Nachhaltigkeit eine große Bedeutung zu. Obwohl der Begriff als “unscharf” bezeichnet wird stellt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Verbandes für Facility-Management (Gefma) Otto Kajetan Weixler das Thema Nachhaltigkeit als Leitthema der Branche vor. Anlass dieser Aussage ist ein vom Europäischen Wirtschaftsdienst veröffentlichter neuer Report “Facility Management 2011/2012″. Dabei wurden mehr als 2000 brancheninterne Publikationen hinsichtlich neuer trends untersucht und analysiert. Ergebnis: Das Thema Nachhaltigkeit als Antwort auf den Klimawandel ist neben den Begriffen Energiedienstleistungen und Energieeffizienz sowie den Fachbegriffen Smart Metering und Smart Grids eines der wichtigsten Themen in der Facility-Management-Branche.
Die TU Kaiserslautern versucht ihr Profil als nachhaltige Universität zu stärken bzw. ein Image als nachhaltige Uni aufzubauen. Dies findet im Rahmen der sogenannten internationalen UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”, die für den Zeitraum 2005-2014 ausgerufen wurde. Initiator des Projektes ist der Präsident der TU Kaiserslautern, Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Projektleiter ist Prof. Dr. Michael von Hauff.
Konkret werden in Zukunft Projekte der Technischen Universität Kaiserslautern erfasst, die einen konkreten Bezug zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben in den Bereichen Lehre, Forschung und Betrieb. Die TU Kaiserslautern ist die erste Universität in Deutschland, die ein solches Nachhaltigkeitskonzept entwickelt und ist damit Vorreiter in Deutschland.
Die Bereitschaft der Verbraucher mehr Geld auszugeben für Bekleidung, die umweltvertgäglich und nachhaltig hergestellt wurde, steigt laut einer Studie der Fachzeitschrift TextilWirtschaft in Zusammenarbeit mit der GFK-Textilmarktforschung an. Diese Käufergruppe achtet zudem auch auf die Einhaltung von Sozialstandards in der Produktionskette. besonders frauen ist das Thema Nachhaltigkeit in der Mode wichtig: 44 prozent achten auf die genannten Faktoren, bei den Männern sind es drei Prozentpunkte weniger. Jedoch hängt die tatsächliche Nachfrage nach “Grüner Mode” noch stark von den Einkommensverhältnissen ab, denn die entsprechenden Produkte sind logischerweise teurer als herkömmlich hergeslette Bekleidungsartikel.
Dennoch zeigt diese Studie, dass das Thema Nachhaltigkeit in den Köpfen der Verbraucher auch in der Modebranche angekommen ist. Und dank der Macht der Verbraucher dürfte durch das gesteigerte Bewußtsein bei der Nachfrage die nachhaltig produzierte Bekleidung auf Dauer günstiger werden und den trend zu grüner Mode noch weiter verstärken.
Energiesparen ist ein Gebot der Stunde. Die Weltklimakonferenz in Durban hat mal wieder gezeigt, dass auf großer politischer Ebene wirklich sinnvolle bzw. helfende Beschlüsse zur Rettung der Umwelt nicht durchsetzbar ist. Man fragt sich, was für Katastrophen erst eintreten müssen damit einige Statten hier zu einem Umdenken bewegt werden. Anscheinend muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bevor wirklich gehandelt wird. Doch ob dann noch was zu retten ist bleibt abzuwarten, schließlich haben wir nur eine Erde…
Was kann man also selbst tun? Wir Deutschen sind ja in Sachen Klimaschutz bzw. Umweltschutz und Nachhaltigkeit schon ganz gut aufgestellt, aber es geht immer noch etwas besser. Eine gute Idee passend zu Weihnachten kommt vom Öko-Institut: Verschenken Sie zu Weihnachten Energie-Messgeräte. Mit diesen Geräten können Sie die Stromfresser im Haushalt identifizieren und mit Hile eines Stromverbrauchsrechner die Energiekosten verringern. Ein sinnvolles “grünes Weihnachtsgeschenk”, dass langfristig Kosten spart. Denn wenn man bekannte Probleme wie unnötige Energiekosten durch Standby-Betrieb von Elektrogeräten zum Beispiel durch ein Strommessgerät mal konkret in Zahlen und am Beispiel eigener Geräte im Haushalt feststellt ist die Bereitschaft, sein Verhalten umzustellen, sicherlich größer als wenn man über diese Thematik immer nur in der Zeitung liest.
Man sagt in der Regel lässt sich in einem 2-Personen-Haushalt pro Jahr ein Betrag von etwa 100 Euro an Stromkosten durch entsprechende Maßnahmen einsparen. Und wenn man die gespart hat können die Weihnachtsgeschenke im nächsten Jahr entsprechend größer ausfallen.
